Informationen zur Corona Pandemie

Update 12. Juni 2020

Die neue Verordnung des Hamburger Senats vom 10.6.2020 erlaubt eine Anpassung unserer Besuchsregeln: Die Begrenzung auf eine feste Besuchsperson wird aufgehoben. Weiterhin müssen alle Besuche vorab vereinbart werden. Auch die Abstandsregelung muss weiter eingehalten werden. Wenn es gewünscht wird, ist mit Abstand auch der Besuch im Zimmer wieder möglich. Der Kontakt zu den Mitbewohner*innen sollte weiterhin vermieden werden. Die Besuchsregelung gilt nur für Wohngemeinschaften von mehr als drei Personen.

Außerdem hat der Senat mit sofortiger Wirkung die Rückkehrregelung aufgehoben. Bewohner*innen, die außerhalb ihrer Einrichtung übernachtet haben oder auch über einen längeren Zeitraum z.B. im Elternhaus gewohnt haben, können nun ohne einen Corona-Test wieder in die Wohngruppen zurückkehren.

Die Werkstätten und Treffpunkte beginnen in kleinen Schritten wieder mit ihren Angeboten, so dass Bewohner*innen regelmäßig am Leben außerhalb der Wohngruppen teilhaben können. Geöffnet werden darf, sobald alle Anbieter der Tagesförderung entsprechende Hygienekonzepte entwickelt haben. Die Tagesstätten von Leben mit Behinderung Hamburg werden ab 1.7. zunächst für Klient*innen öffnen, die bei ihren Eltern leben. Nach der Schließzeit in der zweiten Julihälfte werden die Tagesstätten ab 1.8. auch für Bewohner*innen aus Wohngruppen in begrenztem Umfang öffnen. Das Lernen von Hygiene- und Abstandsregeln wird im Vordergrund stehen. Daher werden in den ersten zwei Monaten nur sehr kleine Gruppen vor Ort sein. Die Wohngruppen-bezogenen tagesstrukturierenden Angebote in den Verbundeinrichtungen werden in dieser Phase noch im bisherigen System verbleiben.

Update 12. Mai 2020

Während der ersten Phase der Corona-Pandemie haben bei Leben mit Behinderung Hamburg alle sehr besonnen und verantwortungsvoll agiert. Die Infektionszahlen bei uns waren gering und auch diese Woche hat es keine neuen getesteten Infektionen gegeben – ein großer Erfolg von Mitarbeitenden und Klient*innen, aber auch der Angehörigen, die sehr verantwortungsvoll mit dem Besuchsverbot umgegangen sind. Jetzt bereiten wir gemeinsam eine Phase der Lockerungen vor.

Spaziergänge zu zweit, auch mit Angehörigen, können und wollen wir, bei Beachtung der individuellen Risiken, unterstützen. Auch Gespräche (mit Abstand) über den Gartenzaun sollen möglich sein. Dabei bleibt die grundsätzliche Haltung zur Kontaktvermeidung im Alltag bestehen. Gruppen von mehr als zwei Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind in Hamburg nicht erlaubt. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und der Abstand von 1,5 bis 2 Metern, sowie die weiteren Hygieneregeln, bleiben bestehen. Bei Außenkontakten bitte immer wieder auf diese Grundregeln hinweisen und sie aktiv umsetzen.

Der Hamburger Senat hat das Besuchsverbot noch nicht gelockert. Die Bundeskanzlerin hat dies jedoch bereits angekündigt, so dass wir davon ausgehen, dazu schon bald auch in Hamburg neue Regularien zu erhalten. Wir werden zeitnah an dieser Stelle informieren, sobald die Verordnung angepasst wurde.

Update 23. April 2020

WfbM, Tagesförderung und Treffpunkte bis zum 30.6. geschlossen
In seiner Verordnung vom 20. April 2020 verlängert der Hamburger Senat die Dauer der Betretungsverbote in Werkstätten und Einrichtungen der Tagesförderung bis zum 30. Juni 2020. Auch unsere Treffpunkte werden bis dahin geschlossen bleiben. Auch das Besuchsverbot in den Einrichtungen wird bis zum 30. Juni verlängert.

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Update 1. April 2020

Zum 30. März hat der Hamburger Senat die Besuchsregelungen auch für Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe  verschärft und ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen. Ausgenommen sind nur noch Besuche, die aus therapeutischen, aus medizinischen Gründen oder zur Erledigung von Rechtsgeschäften dringlich erforderlich sind. Diese Verfügung gilt bis zum 30. April 2020. Leider dürfen auch Angehörige und Freunde von Menschen mit Behinderung in unseren Wohngruppen und Hausgemeinschaften die Bewohner nicht mehr besuchen.

Wir bitten alle Angehörigen und Freunde, in diesen Zeiten den Kontakt zu Bewohnern über Telefon, per Brief/ Postkarte oder über andere Kanäle zu pflegen. Wenn Sie zum Beispiel Carepakete vor die Tür der Wohnung stellen möchten, fragen Sie gerne bei den Leitungen oder Bezugsbetreuenden nach, was momentan am meisten gebraucht wird.

Update 19. März 2020

Update 18. März 2020

Leben mit Behinderung Hamburg informiert über seine aktuellen Schutzmaßnahmen infolge der „Allgemeinverfügung zu Maßnahmen für besonders schutzbedürftige Personen“ vom 17.03.2020 des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.

Gemäß der Allgemeinverfügung dürfen Kontaktpersonen von Covid-19-Patienten (Menschen mit einer Corona-Infektion) und Personen, die aus Risikogebieten zurückgekehrt sind, diese Einrichtungen nicht betreten. Die Einrichtungen haben durch strenge Einschränkungen von Besuchen dafür zu sorgen, dass der Eintrag von Coronaviren in Einrichtungen möglichst verhindert wird.

Es ist maximal eine Besuchsperson für eine Stunde pro Bewohnerin/Bewohner pro Tag zugelassen. Die Besuchenden sind zu informieren, zu registrieren sowie in hygienische Maßnahmen einzuführen (Händedesinfektion). Leben mit Behinderung Hamburg setzt diese Regelungen für die Gesundheit der Menschen in den Einrichtungen sorgfältig um.

Angehörige sind dringend gebeten, von Besuchen abzusehen bis sich die Lage entspannt. In den Einrichtungen wird der Alltag gemeinsam gestaltet, Außenaktivitäten sind eingestellt worden.

Personelle Engpässe in den Wohneinrichtungen werden durch Mitarbeitende der Tagesstätten und Aushilfen aufgefangen.

Für die Kontaktgestaltung mit Bewohnerinnen und Bewohnern nutzen Sie bitte Telefon und E-Mail. Auch Leitungen und Mitarbeitende stehen für Fragen auf diesem Weg zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation. 

Update 16. März 2020

Das Corona-Virus verändert unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen massiv. Für uns stehen der Schutz und die Unterstützung der Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen und auch unsere Mitarbeitenden, die sie in ihrem Lebensumfeld unterstützen im Vordergrund. Auch die in der eigenen Wohnung lebenden Klientinnen und Klienten, die ihre neue Situation zu Hause nicht so rasch erfassen können, verlieren wir nicht aus den Augen:

  • Zum Wohle der Klientinnen und Klienten empfehlen wir derzeit die sozialen Kontakte auf den unmittelbaren Wohnbereich zu beschränken. Wir bitten Angehörige, Besuche zu vermeiden, um die Ansteckungsrisiken zu vermindern
  • Wir unterstützen Klientinnen und Klienten bei der Einhaltung vorbeugender Hygienemaßnahmen.
  • Mitarbeitende, die aus Risikogebieten zurückkehren, bleiben zunächst zuhause.
  • Angehörige und rechtliche Betreuerinnen und Betreuer werden laufend informiert.
  • Alle Veranstaltungen und Fortbildungen sind abgesagt bzw. verschoben, Treffpunkte geschlossen.
  • Wir setzen freiwerdende Mitarbeitende für die telefonische Begleitung, virtuelle Kontakte und konkrete Assistenz in Wohngruppen ein.

Wir orientieren unser Handeln täglich neu an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und an den Vorgaben der Hamburger Behörden. Wir informieren Klientinnen und Klienten in Leichter Sprache LINK und mit Hilfe von Unterstützender Kommunikation.