Eine Ombudsstelle für Teilhabe

Rubrik: Betreuungsverein

Drei Jahre Ombudsstelle Eingliederungshilfe Hamburg– drei Jahresberichte. Es hat sich viel getan, in den vergangenen drei Jahren, in denen die Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG), das Projekt Ombudsstelle startete. 2016 ebenso wie heute ist das Motto „Verbraucherschutz für Menschen mit Assistenzbedarf“.

Damit Eingliederungshilfe wirkt, müssen viele Stellen zusammenarbeiten. Das gelingt nicht immer. Die Gründe sind vielfältig: Zum Beispiel, wenn die Assistenz nicht so klappt, dass die Person am Leben in der Gesellschaft teilhaben kann. Oder, wenn es in der Wohnsituation Probleme gibt. Oder wenn die Kommunikation mit einer Behörde nicht gut funktioniert.

In solchen Fällen springt die Ombudsstelle ein. Sie ist telefonisch erreichbar und kann schnell handeln. Sie ist unabhängig, arbeitet trägerübergreifend und immer im Sinne des Ratsuchenden. Im vergangenen Jahr (zwischen Juli 2018 und Juni 2019) wurde die Ombudsstelle 361-mal in Anspruch genommen. Einen großen Teil nahmen Beratungen in Anspruch, aber auch Beschwerden zur Assistenzfunktion und Gesprächsförderung wurden häufig nachgefragt.

Die Ombudsstelle Eingliederungshilfe Hamburg ist seit dem 1. Dezember 2019 unter neuer Leitung: Lisa Soenens, Sozialpädagogin und Mediatorin und Martin Wegner, Jurist, lösen Benjamin Rink ab. Soenens und Wegner sind beide Mitarbeitende im Betreuungsverein für Menschen mit Behinderung und freuen sich auf ihre neue Aufgabe. Sie sind telefonisch erreichbar unter 040-334 240 316